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Donnerstag, 3. März 2011

Was macht eigentlich... James?

Die Frage Was macht ihr eigentlich im Winter? wird uns immer wieder gestellt.
Diesen 'Winter' beantworten wir sie immer wieder.
Kurz gesagt - Das kommt drauf an: Die einen reisen dem Sommer nach, um das ganze Jahr Paddeln zu können. Ferienhalber, oder zur Arbeit. Andere bleiben in der Gegend und gehen den Winter über einer anderen Arbeit nach. Und ein Paar sind auch jetzt mit der Kanuschule beschäftigt, mit Arbeiten wie Jahresabschluss, Saisonplanung, oder - Blog schreiben.
James wohnt in Versam, und seinen Winter beschreibt er so:

James in Mexiko (aus dem Video unten, bei 1min35)
cooler Rocket-Move!

In Herbst reise ich immer weg von Versam. Dieses Jahr war ich nach Mexiko eingeladen, ein Freund von mir hat dort im Staat Veracruz eine Kanuschule und ich konnte für ihn ein bisschen Arbeiten und hauptsächlich Paddeln gehen auf den wunderschönen Flüssen dort. Mehr zu meiner Mexiko- Reise findet man in meinem Blog.

White water canoeing in Mexico, on Tomata and Rio de Oro

Am 16 Dezember hab ich in Laax angefangen zum Arbeiten, ich Arbeite bei die Bergbahnen, normalerweise am Alp Ruschein-Lift, aber wegen dem wenigen Schnee dieses Jahr bin ich überall sonst am Lift: Vorab, Cassons, Foppa/Naraus, Ils Plauns und Gondelbahn Massegn. Wenn Ihr in Laax seid am Ski fahren, behaltet die Augen offen, ich bin schon irgendwo da und freue mich auf ein Hallo!

Talstation Alp Ruschein, Skigebiet Laax

Neben allem anderen ist meine wichtigste Beschäftigung, Papa zu sein. Max ist bald 8 Monate alt und will alles ausprobieren. Es ist für mich sehr interessant zum Beobachten wie er lernt.

Max & James freuen sich über James und Max...

Wir gehen Schwimmen, Spazieren und Spielen. Ich freue mich sehr auf unsere erste Vorderrhein Abfahrt! Und bei dem miesen Winter hier freue ich mich ohnehin die ganze Zeit auf den Frühling und auf's Bootfahren.
Ich bleib in Laax bis Ende März und dann ist wieder Zeit zum Paddeln, zu erst nach Korsika, yippee!

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Mittwoch, 2. Februar 2011

Was macht eigentlich... Kees?

Die Frage Was macht ihr eigentlich im Winter? wird uns immer wieder gestellt.
Kurz gesagt - Das kommt drauf an: Die einen reisen dem Sommer nach, um das ganze Jahr Paddeln zu können. Ferienhalber, oder zur Arbeit. Andere bleiben in der Gegend und gehen den Winter über einer anderen Arbeit nach. Und ein Paar sind auch jetzt mit der Kanuschule beschäftigt, mit Arbeiten wie Jahresabschluss, Saisonplanung, oder - Blog schreiben.
Kees van Kuipers

Seit vielen Jahren verbringt Kees den hiesigen Winter in Südamerika, vorzugsweise Kolumbien. Von dort erreichen uns dann auch regelmässig enthusiastische Mails mit Texten wie dem folgenden.


My winter so far has been a very nice one. After I left Versam I first went back to Holland to eat some real french fries with real mayonaise. Ahhhhh, and catching up with friends and family as well. In the beginning of Novembre I jumped on a plane to Bogota, the capital of Colombia. I have spent the last many winters here so  it was nice seeing old friends again.

was good to see so many boats on a trip down here

And also to introduce friends from Belgium and Holland to the rivers of Colombia. They came over for three weeks, and actually my unofficial teachers into kayaking around 1997. It was a really nice trip visiting old rivers and going to some new places as well. The hard thing was that the rains in colombia over the past months have been the heaviest since more than 60 years. Landslides, roads washed away, rivers eating houses, lot´s of traffic accidents and ofcourse also very high levels on the rivers.

my first few metres in Colombia close to San Gil. super high waterlevel

After my time with the Belgians it was time for me to head up to Medellin and catch a flight to Ecuador to Tena to see old friends, paddle some rivers and catch up with Maud. Here the rivers are pretty low which was nice for a change. And by the way, there are not too many places on the world with so many rivers close by and such nice and warm water in jungly places. Then is was time for a little holiday within the holiday and head to the beach for a week. We were lucky to run into Thomas and Norbert who run trips down here in the winter. We could borrow two playboats from them!!! Meanwhile back in Tena and I will go back to Colombia in a week when the buses start driving after new-years again...

Kayaking ecuadorian style, as all the kids here

The plan in Colombia is to travel around the country along with an expidition they invited me to last year. The plan is to travel around 18 departments in 3 months time. There will be desert, rainforest, mountains, snow peaks in there! And the other guys all do some kind of outdoor sport as well, like mountainbiking, paragliding, climbing and such. We teach each other the sports on the way... Looking forward to it!!!

Kees


the rio Blanco, a new one to me close to Villavicencio on the Amazon side

getting to the Rio Ariari where you walk in for an hour and half

the upper Rio Blanco

Blanco last time


the Hollin, where i went down first time exactly 10 years ago. A treasure in the jungle

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Mittwoch, 19. Januar 2011

Was macht eigentlich... Mak?

Die Frage Was macht ihr eigentlich im Winter? wird uns immer wieder gestellt.
Kurz gesagt - Das kommt drauf an: Die einen reisen dem Sommer nach, um das ganze Jahr Paddeln zu können. Ferienhalber, oder zur Arbeit. Andere bleiben in der Gegend und gehen den Winter über einer anderen Arbeit nach. Und ein Paar sind auch jetzt mit der Kanuschule beschäftigt, mit Arbeiten wie Jahresabschluss, Saisonplanung, oder - Blog schreiben.
Mak gehört zu letzteren, den Daheimgebliebenen. Ähnlich wie im Sommer ist er beschäftigt mit Kundenanfragen, Buchhaltung, dem Online-Shop und den - im Winter eher seltenen - Laden-Besuchern vor Ort.
So bleibt bis zum Frühling mehr Zeit für die Familie, oder für 'Übungen' wie diese von Anfangs Januar:

Eiskalte Finger...

Gestern bekam ich eine Email von einem Freund, ob man sich für eine Fahrt auf dem Vorderrhein treffen könnte. Reinhold hatte wohl genug vom ewigen Nebel im Unterland und die Wettervorhersage für die Surselva war gut.

Die Aussentemperaturen um minus zehn Grad in der Rheinschlucht und die Wassertemperatur um null bis ein Grad machen nicht unbedingt grosse Lust auf Bootfahren. Auf der anderen Seite ist ein Unterbruch der Buchhaltungs-Abschlussarbeiten der letzten Saison auch mal wieder angezeigt. Schliesslich arbeitet man ja in einer Kanuschule und nicht auf der Bank ;-)
Mit dem 12.15 Zug der Rhätischen Bahn fuhren wir nach Ilanz. Die Blicke der Passagiere und des Kondukteurs waren eher von Mitleid geprägt.

sonniger Start in Ilanz

In Ilanz erwartete uns dann herrlicher Sonnenschein und das Wasser vom Kraftwerk Ilanz wurde eben gestartet. Zwischen Eisschollen paddelten wir los.
Erst am Eingang der Rheinschlucht verliess uns dann die Sonne und nun paddelten wir in den "Gefriertruhe-" Abschnitt bis kurz vor dem schwarzen Loch, wo die Sonne dann wieder in die Schlucht scheint.
Unterwegs staunten wir ab den verschiedenen Eisskulpturen am Ufer und auf dem Wasser.

ich möchte ein Eisbrecher sein!

Eis-'Pilze' bei der Glenner-Mündung

dampfende Castrischer Aue

vereister Auen-Wald unter Sagogn

Kiesufer mit Eis- 'Rüschenrock'

Eiszapfen - vom Rhein angefressen

Nach rund zwei Stunden paddeln erreichten wir dann ziemlich eingeeist Versam-Station.
Fazit: Zur Nachahmung empfohlen.

Paddler im Eispanzer

Eine gute Ausrüstung und entsprechende paddeltechnische Fähigkeiten sind die Voraussetzungen, um trotz der kalten Aussen- und Wassertemperatur warm zu bleiben und eine solche Fahrt im tiefsten Winter zu geniessen.
Der Vorderrhein ist das ganze Jahr paddelbar. Es empfiehlt sich, die Pegelstände vorgängig abzuchecken. Eine Fahrt ist auch nur mit Restwasser möglich, angenehmer ist es aber, dann auf dem Fluss zu sein wenn die Kraftwerke gerade Strom produzieren.

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Freitag, 7. Januar 2011

Was macht eigentlich... Maud?

Die Frage Was macht ihr eigentlich im Winter? wird uns immer wieder gestellt.
Kurz gesagt - Das kommt drauf an: Die einen reisen dem Sommer nach, um das ganze Jahr Paddeln zu können. Ferienhalber, oder zur Arbeit. Andere bleiben in der Gegend und gehen den Winter über einer anderen Arbeit nach. Und ein Paar sind auch jetzt mit der Kanuschule beschäftigt, mit Arbeiten wie Jahresabschluss, Saisonplanung, oder - Blog schreiben.
Maud und Kees sind zusammen in Südamerika unterwegs, woher Maud folgendes berichtet:

Maude und die Bananen...

Im Sommer in Versam bleibt meist nicht viel Zeit um selbst Paddeln zu gehen, also ist der europäische Winter meine eigene Paddelzeit. Und ich liebe es Tag um Tag auf neuen Flüssen im Kajak zu sitzen. Es macht mich glücklich und verbessert meine eigenen Fähigkeiten.
Diesen Winter ging ich zurück nach Südamerika, nach Equador. Ein super Land mit vielen Flüssen. Rund um Tena, eine Stadt im Jungel etwa fünf Stunden von der Hauptstadt Quito weg, findet man viele Wildwasser-Klassiker des Landes. Man paddelt auf warmem Wasser im Amazonischen Regenwald, umgeben von farbenfrohen, fremdartigen Urwald- Pflanzen und Tieren. Und das Beste, um das Shuttle braucht man sich nicht zu kümmern. Taxis bringen uns zum Einstieg und holen uns am Ausstieg wieder ab. Auch dieses Jahr hatte ich das Glück, ein Paar nette Leute zu treffen, mit denen ich jetzt paddle. 
In Equador gibt es mehrere Gebiete, die sich zum Paddeln eignen und es ist meist leicht, andere Paddler zu finden.
Letzte Woche war ich an der Küste in einem Ort namens Canoa. Nach 15 Stunden Busfahrt waren wir am Strand. Mit dem Bus zu reisen ist bequem und günstig. Kees und ich haben Spielboote mitgenommen, und die Zeit mit Surfen und am Strand liegen verbracht.
Die nächsten Monate, Januar, Februar, März und April, sind noch nicht genau geplant. Pläne kommen und gehen. Eines ist sicher, im Mai bin ich wieder in Versam!


Kleinere Flüsse...

und grössere.

Paddel-Begeisterter Nachwuchs gibt's genug

Equador-Paddel-Taxi


nicht nur die Natur ist Farbenfroh

Surfen am Meer

Sehr schöne Bilder und mehr Equador-Paddel-Geschichten von Maud gibt's in diesem Blog.

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